Rattenbekämpfung Ostfildern: Ursache finden, Zugänge schließen
Haben Sie Kotspuren im Keller, Nagespuren an Säcken oder nachts Geräusche in der Decke bemerkt? Dann sollten Sie handeln, denn in Ostfildern sind Eigentümer und Nutzer bei Rattenbefall zur Anzeige und zur Bekämpfung verpflichtet. Wir suchen die Ursache, setzen professionelle Köder- und Fallensysteme ein und verschließen Zugänge. Sie lesen hier, woran Sie Ratten erkennen, welche Gesundheitsrisiken bestehen, wie wir vorgehen, was die Kosten beeinflusst und was das Ortsrecht vorschreibt.
Woran Sie Rattenbefall erkennen
Rattenbefall zeigt sich meist an Spuren, lange bevor Sie ein Tier sehen. Die häufigsten Hinweise sind Kotspuren entlang von Wänden, Nagespuren an Verpackungen, Holz oder Leitungen und Laufgeräusche in Decken oder Kellern.
- größere, dunkle Kotkrümel an Wänden, in Ecken oder neben Mülltonnen
- angenagte Säcke, Kabel oder Kunststoffrohre
- Laufwege mit dunklen Schmierspuren an Kanten
- Erdgänge oder Löcher an Fundament, Kompost oder Gartenhaus
- ausgelegtes Futter, Kompost oder Vogelfutter, das über Nacht verschwindet
In Gebäuden ist meist die Wanderratte gemeint, die laut Umweltbundesamt als Gesundheitsschädling gilt. Ob es Ratten oder Mäuse sind, klärt die Begehung anhand von Größe und Lage der Spuren.
Risiken und Gesundheit: Wie gefährlich sind Ratten?
Ratten können Krankheitserreger übertragen, deshalb nimmt der Gesetzgeber sie ernst. Laut Umweltbundesamt gilt die Wanderratte als Gesundheitsschädling, weil sie zum Beispiel Leptospiren auf den Menschen übertragen kann. Laut RKI geschieht das meist über Kontakt mit dem Urin infizierter Tiere.
Stellt die Behörde Gesundheitsschädlinge fest und droht eine Verbreitung von Erregern, ordnet sie nach § 17 Abs. 2 Infektionsschutzgesetz die nötigen Maßnahmen an. Erfordert die Bekämpfung besondere Sachkunde, kann sie verlangen, dass Fachkräfte beauftragt werden.
QuellenUBANager im GesundheitsschutzRKI-Ratgeber LeptospiroseBundesamt für Justiz§ 17 IfSG
Rattenbekämpfung durch den Fachbetrieb: so läuft sie bei uns ab
Wir kombinieren professionelle Köder- und Fallensysteme mit einer genauen Analyse der Befallsursache. Ebenso wichtig ist es, Zugänge zu verschließen und Hygienemaßnahmen einzuleiten.
- Anfrage bei uns: Sie schildern Spuren, Fundorte und ob Nachbargrundstücke betroffen sind.
- Begehung und Ursache: Wir suchen Laufwege, Nester und Eintrittsstellen am Gebäude.
- Bekämpfung: Wir platzieren Köder- und Fallensysteme gezielt an den Laufwegen.
- Zugänge und Nachsorge: Öffnungen werden verschlossen, Hygienemaßnahmen besprochen; auf Wunsch folgen Nachkontrollen.
Auch bei Gewerbebetrieben fahren wir ohne Beschriftung am Fahrzeug vor, unser Team trägt neutrale Kleidung. Welche weiteren Schädlinge wir betreuen, zeigt die Übersicht auf der Startseite.
Selbsthilfe und Grenzen: Rattengift nur durch Sachkundige
Vorbeugen können Sie selbst, Rattengift gehört in die Hände von Sachkundigen. Gift ohne festgestellten Befall ist laut UBA seit 2014 grundsätzlich untersagt, und offene Köder ohne Köderstationen sind nach UBA grundsätzlich verboten. Ultraschallgeräte haben sich laut UBA bisher als wirkungslos erwiesen.
Ratten vorbeugen rund um Haus und Garten
- Keine Küchenabfälle in Toilette oder Spüle geben; § 6 der Abwassersatzung schließt sie von der Einleitung aus.
- Biotonne und Gelbe Säcke geschlossen halten, Abfälle nicht neben die Tonne stellen.
- Futterreste von Haustieren und Vögeln im Freien nicht über Nacht stehen lassen.
- Mauerritzen, Lüftungsöffnungen und Kellerfenster mit Gittern sichern.
- Kompost abdecken und keine gekochten Speisereste darauf entsorgen.
QuellenStadt OstfildernAbwassersatzung (Satzung 7/1)UBABiozide gegen NagerUBA-Ratgeber Nager im Haus
Kosten: welche Faktoren zählen
Die Kosten richten sich nach Umfang des Befalls und Zahl der Kontrollen; einen Betrag nennen wir erst nach Beratung oder Besichtigung. Sie erfahren vorab, welche Faktoren in Ihrem Fall den Ausschlag geben.
Befallsstärke
Einzelne Spuren im Garten erfordern weniger Aufwand als ein Befall in Keller, Decken oder Lager. Auch ob Nachbargrundstücke einbezogen werden müssen, spielt eine Rolle.
Objektgröße
Ein Einfamilienhaus braucht weniger Köderstellen als ein Mehrfamilienhaus oder ein Gewerbegelände.
Zugänge und Bauzustand
Wie viele Öffnungen verschlossen werden müssen, beeinflusst den Aufwand deutlich. Dazu zählen Spalten an Türen, offene Lüftungsschächte und beschädigte Kellerfenster.
Kontrollen und Nachsorge
Köder- und Fallensysteme werden über mehrere Termine kontrolliert; die Zahl bestimmt die Kosten mit. Bei Gewerbeobjekten kann auf Wunsch ein Wartungsvertrag sinnvoll sein.
Den Betrag sehen Sie im Angebot, das nach der Besichtigung folgt; anfragen können Sie unverbindlich.
Meldepflicht nach § 17: was in Ostfildern gilt
Eigentümer und Nutzer, die auf ihrem Grundstück in Ostfildern Rattenbefall feststellen, müssen ihn laut § 17 der städtischen Polizeiverordnung unverzüglich der Ortspolizeibehörde anzeigen und eine Rattenbekämpfung durchführen. Verpflichtet ist, wer bebaute Grundstücke besitzt oder nutzt; dasselbe gilt für unbebaute Grundstücke innerhalb der bebauten Ortsteile sowie für Kanalisationen, Garten- und Parkanlagen, Ufer, Wassergräben und Dämme.
Ortspolizeibehörde ist der Oberbürgermeister, der die Verordnung erlassen hat; die geltende Fassung trat am 4. März 2016 in Kraft. In der Stadtverwaltung gibt es dazu den Bereich Ordnung, Recht, Verkehr mit der Abteilung Recht, Polizeirecht, Gewerberecht, das Gesundheitsamt sitzt dagegen beim Landratsamt Esslingen. Ufer und Wassergräben gehören ausdrücklich dazu: Im Süden fließt die Körsch, und der Krähenbach mündet vom Scharnhauser Park über Scharnhausen in die Körsch. Wer Ufer und Wassergräben besitzt oder nutzt, unterliegt der Pflicht aus § 17 damit ebenso wie bei bebauten Grundstücken.
QuellenWikipediaOstfildernSozialministerium Baden-WürttembergListe der Gesundheitsämter in Baden-WürttembergStadt OstfildernAllgemeine städtische Polizeiverordnung (Satzung 1/2)Stadt OstfildernUnsere Fachbereiche und Abteilungen
Häufige Fragen zu Ratten
Muss man Ratten in Ostfildern melden?
Ja, nach § 17 der Polizeiverordnung müssen Eigentümer und Nutzer einen Befall unverzüglich der Ortspolizeibehörde anzeigen. Zugleich sind sie verpflichtet, eine Bekämpfung durchzuführen, mit der Sie uns beauftragen können.
Bei Ratten im Kanal - wer ist in Ostfildern Ansprechpartner?
Anzuzeigen ist der Befall nach § 17 der Polizeiverordnung bei der Ortspolizeibehörde der Stadt; die öffentliche Abwasserbeseitigung betreibt die Stadt über den Eigenbetrieb Stadtwerke Ostfildern, und § 17 nennt Kanalisationen ausdrücklich. Für bebaute Grundstücke verpflichtet § 17 alle, denen sie gehören oder die sie nutzen.
Wer zahlt die Rattenbekämpfung auf dem Grundstück?
§ 17 der Verordnung verpflichtet Eigentümer und Nutzer zur Bekämpfung; eine Kostenregel enthält er nicht. In Mietverhältnissen können die Kosten nach § 2 Nr. 9 BetrKV umlagefähig sein, was vom Mietvertrag abhängt und keine Rechtsberatung ersetzt.
Darf jeder Rattengift auslegen?
Nein, Rattengift gehört in die Hände von Sachkundigen, und offene Köder ohne Köderstation sind laut UBA grundsätzlich untersagt. Zudem können alle zugelassenen Nagetiermittel laut UBA auch Menschen, Haus- und Wildtiere vergiften.
Helfen Ultraschallgeräte gegen Ratten?
Nach bisherigem Kenntnisstand nicht, laut UBA haben sich solche Geräte als wirkungslos erwiesen. Wirksamer ist es, Zugänge zu verschließen und Futterquellen zu entfernen.
Wovon hängen in Ostfildern die Kosten bei Ratten ab?
Die Kosten hängen von der Ursache, der Zahl der Zugänge und den nötigen Kontrollterminen ab; einen Betrag nennen wir erst nach Beratung oder Besichtigung. Das Verschließen von Zugängen wirkt sich ebenfalls auf den Aufwand aus.
Welche Mittel setzen Sie gegen Ratten ein?
Wir kombinieren professionelle Köder- und Fallensysteme mit einer Analyse der Befallsursache. Fraßköder gehören in Köderstationen, denn offenes Auslegen ist laut UBA grundsätzlich untersagt.
Rattenspuren schildern, Begehung vereinbaren
Sagen Sie uns, wo Kot, Nagespuren oder Gänge aufgefallen sind. Den Termin für die Begehung vereinbaren wir direkt mit Ihnen.
Stand: 2. November 2026 · Kontakt
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